Kurz und einfach erklärt
Im Google-Profil stehen Ihre Öffnungszeiten. An Feiertagen gelten oft andere Zeiten. Das Profil weiß das nur, wenn Sie es eintragen.
Der 31. Oktober ist in Niedersachsen ein Feiertag. Auch an Weihnachten und an Neujahr ist frei. Tragen Sie diese Tage früh ein.
Sind Sie bis zu sechs Tage am Stück zu? Dann tragen Sie für jeden Tag ein, dass Sie zu haben. Danach gelten von selbst wieder die alten Zeiten.
Sind Sie länger zu? Dann gibt es bei Google einen eigenen Schalter: Der Betrieb ist dann für eine Zeit zu. Nach dem Urlaub stellen Sie ihn selbst zurück.
Google zeigt nach einer Änderung einen Hinweis. Sie können ihn ergänzen, zum Beispiel mit dem Tag, an dem Sie wieder da sind. Wir helfen Ihnen gern dabei.
Am Samstag, dem 31. Oktober 2026, sucht jemand in Hildesheim nach dem Fahrradladen oder dem Schuhgeschäft um die Ecke und liest im Google-Profil: geöffnet bis 13 Uhr. Die Tür bleibt trotzdem zu, denn der Reformationstag ist in Niedersachsen gesetzlicher Feiertag (§ 2 NFeiertagsG). Das Profil hat dabei nichts falsch gemacht, es kennt nur die regulären Zeiten. Genau dafür gibt es spezielle Öffnungszeiten: Für Feiertage oder besondere Veranstaltungen lassen sie sich im Unternehmensprofil eigens angeben (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wenige Wochen später folgt die zweite Runde mit Heiligabend, den Weihnachtstagen, Silvester und Neujahr, und viele Betriebe machen zwischen den Jahren Betriebsferien. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Feiertage und Schließtage im Profil richtig hinterlegen, wann spezielle Öffnungszeiten reichen und wann ein Betrieb als vorübergehend geschlossen gilt, was Google nach der Änderung im Profil anzeigt und wie weitere Öffnungszeiten für Abholung oder Lieferung dazu passen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 31. Oktober ist in Niedersachsen einer von 10 staatlich anerkannten Feiertagen (§ 2 NFeiertagsG). 2026 fällt er auf einen Samstag; ohne Eintrag zeigt das Profil an diesem Tag die reguläre Samstagszeit.
- Am 24. und 31. Dezember dürfen Läden in Niedersachsen ab 14 Uhr nur noch in Ausnahmen wie Apotheken, Tankstellen und Bahnhofsläden öffnen (§ 3 NLöffVZG). Die verkürzte Zeit gehört als Sonderzeit ins Profil.
- Spezielle Öffnungszeiten tragen Schließungen von bis zu 6 Tagen am Stück (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Sie gelten nur an den eingetragenen Tagen, danach zeigt das Profil von selbst wieder die reguläre Woche.
- Ab 7 Tagen am Stück rät eine Google-Hilfeseite zu „vorübergehend geschlossen“, eine andere erst ab mehr als 7 Tagen (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Diese Kennzeichnung muss nach den Ferien von Hand zurückgenommen werden.
- Nach einer Änderung der Öffnungszeiten zeigt das Profil eine Meldung und auf Mobilgeräten einen Beitrag dazu (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Ergänzen Sie ihn um den ersten Arbeitstag und die Erreichbarkeit oder löschen Sie ihn.
- Abholung, Lieferung und Essen zum Mitnehmen bekommen eigene „weitere Öffnungszeiten“, die in der Regel innerhalb der Hauptzeiten liegen (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Für einen einzelnen abweichenden Tag bleibt die Sonderzeit das Werkzeug.
Was ein Profil ohne Sonderzeiten am 31. Oktober zeigt
Das Niedersächsische Gesetz über die Feiertage zählt 10 staatlich anerkannte Feiertage auf, unter Buchstabe h den 31. Oktober als Reformationstag (§ 2 NFeiertagsG). Diese Tage sind Tage allgemeiner Arbeitsruhe (§ 3 NFeiertagsG). Für das Google-Profil ändert das zunächst nichts: Es zeigt, was als reguläre Woche hinterlegt ist. 2026 fällt der Reformationstag auf einen Samstag, also genau auf den Tag, an dem viele Läden, Bäckereien, Werkstätten und Hofläden zwar kürzer, aber eben geöffnet haben. Wer am Freitagabend nachsieht, ob er am nächsten Morgen noch etwas abholen kann, bekommt ohne Eintrag die Samstagszeit angezeigt.
Google kennt den Termin trotzdem. In seiner Feiertagsliste für Deutschland führt die Unternehmensprofil-Hilfe den 31. Oktober 2026 als Reformationstag für 9 Länder, darunter Niedersachsen (Google Unternehmensprofil-Hilfe). An den dort aufgeführten Feiertagen wird im Profil möglicherweise eine Warnung angezeigt, dass die Öffnungszeiten abweichen können. Für Suchende ist das die ungünstigste Antwort: Das Profil nennt eine Zeit und stellt sie im selben Moment infrage. Wer dann nicht anruft, fährt auf gut Glück los oder sucht weiter, und beides geschieht ohne Sie.
Dieselbe Liste enthält Tage, die gar keine gesetzlichen Feiertage sind. Heiligabend und Silvester stehen für ganz Deutschland darin (Google Unternehmensprofil-Hilfe), obwohl das niedersächsische Feiertagsgesetz sie nicht aufzählt (§ 2 NFeiertagsG). Für die Profilpflege zählt deshalb nicht allein das Gesetz, sondern auch, an welchen Tagen Google mit einem Hinweis rechnet. Zwischen dem 31. Oktober und dem 1. Januar führt die Liste für einen Betrieb in Niedersachsen 6 Termine (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wie das Profil insgesamt aufgebaut und gepflegt wird, beschreibt unsere Seite zum Google-Unternehmensprofil.
Auch unveränderte Feiertage bestätigen
Der Feiertagskalender in Niedersachsen bis Januar
Für den Rest des Jahres ist die Liste kurz und vollständig bekannt. Die Übersicht nennt die Tage, die ein Betrieb in Niedersachsen zwischen Ende Oktober und Anfang Januar im Profil prüfen sollte, mit Wochentag, rechtlichem Status und dem passenden Eintrag.
| Datum | Wochentag | Status in Niedersachsen (§ 2 NFeiertagsG, § 3 NLöffVZG) | Eintrag im Profil |
|---|---|---|---|
| 31.10.2026 | Samstag | Reformationstag, gesetzlicher Feiertag | Geschlossen oder Feiertagszeit bestätigen |
| 24.12.2026 | Donnerstag | Heiligabend, Werktag; Läden nur bis 14 Uhr, danach Ausnahmen | Verkürzte Zeit eintragen |
| 25.12.2026 | Freitag | 1. Weihnachtstag, gesetzlicher Feiertag | Geschlossen bestätigen |
| 26.12.2026 | Samstag | 2. Weihnachtstag, gesetzlicher Feiertag | Geschlossen bestätigen |
| 31.12.2026 | Donnerstag | Silvester, Werktag; Läden nur bis 14 Uhr, danach Ausnahmen | Verkürzte Zeit eintragen |
| 01.01.2027 | Freitag | Neujahrstag, gesetzlicher Feiertag | Geschlossen bestätigen |
Die Regel für Heiligabend und Silvester steht im Ladenöffnungsgesetz: Am 24. und 31. Dezember ist die Öffnung ab 14 Uhr nur noch für Apotheken, Tankstellen und Verkaufsstellen auf Bahnhöfen, Flughäfen und in Fährhäfen zulässig, und auch für diese nur zu den im Gesetz genannten Zwecken (§ 3 NLöffVZG). Für einen Laden in der Hildesheimer Innenstadt heißt das: Im Profil gehört an beiden Tagen spätestens 14 Uhr als Ende der Öffnungszeit eingetragen, auch wenn donnerstags sonst bis 18 Uhr geöffnet ist. Betriebe ohne Ladenverkauf, etwa eine Praxis, ein Büro oder ein Handwerksbetrieb, der beim Kunden arbeitet, betrifft diese Vorschrift nicht. Gesucht werden sie an diesen Tagen trotzdem, und viele schließen ebenfalls früher.
Einige Branchen dürfen an Sonn- und Feiertagen öffnen und haben deshalb einen zusätzlichen Punkt auf der Liste. Das Ladenöffnungsgesetz erlaubt etwa Bäckereien, Blumenläden und Hofläden an solchen Tagen eng begrenzte Öffnungszeiten und verlangt, dass diese Zeiten im Eingangsbereich so angebracht sind, dass sie von außen lesbar sind (§ 4 NLöffVZG). Wer davon an einem Feiertag Gebrauch macht, übernimmt genau diese Stunden als spezielle Öffnungszeit ins Profil, sonst hängt an der Tür die richtige Zeit und bei Google eine andere.
Allerheiligen, den Buß- und Bettag und den Dreikönigstag führt Googles Liste nur für andere Länder. In Niedersachsen sind der 18. November und der 6. Januar gewöhnliche Werktage, der 1. November fällt 2026 ohnehin auf einen Sonntag. Ein Eintrag ist an diesen Tagen nur nötig, wenn der Betrieb aus eigenem Anlass anders öffnet.
Spezielle Öffnungszeiten Schritt für Schritt eintragen
Spezielle Öffnungszeiten ändern nichts an der regulären Woche. Wer sie für einen kurzen Zeitraum hinzufügt, etwa wegen einer Sonderveranstaltung, behält seine regulären Öffnungszeiten unverändert (Google Unternehmensprofil-Hilfe), und die Sonderzeiten erscheinen nur an den angegebenen Tagen. Damit eignen sie sich für alles, was ein absehbares Ende hat: Feiertage, Brückentage, eine Inventur, ein verkürzter Tag wegen einer Betriebsversammlung.
- Unternehmensprofil aufrufen und Profil bearbeiten und dann Öffnungszeiten wählen.
- Im Bereich „Öffnungszeiten“ neben „Spezielle Öffnungszeiten“ auf Bearbeiten gehen.
- Ein vorgeschlagenes Datum mit Prüfen bestätigen oder über Datum hinzufügen einen eigenen Tag anlegen.
- Für einen Schließtag das Kästchen Geschlossen setzen, für einen verkürzten Tag das Häkchen entfernen und die Zeiten eintragen.
- Bei Mittagspause oder zwei Zeitfenstern über das Dreipunkt-Menü weitere Zeiten für denselben Tag hinzufügen.
- Speichern und das Ergebnis unter „Informationen zum Unternehmen“ auf dem Tab „Öffnungszeiten“ kontrollieren.
Eine Voraussetzung wird leicht übersehen: Damit die speziellen Öffnungszeiten im Profil zu sehen sind, muss die Option „Geöffnet mit Angabe der Öffnungszeiten“ gewählt sein (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wer seine Zeiten bisher ganz ausgeblendet hat, hinterlegt zuerst eine reguläre Woche und danach die Ausnahmen.
Für Betriebe, die über Mitternacht hinaus arbeiten, gilt eine zweite Grenze: Der maximal zulässige Zeitraum für einen Eintrag mit speziellen Öffnungszeiten beträgt 24 Stunden (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Beginnt die Zeit vor Mitternacht und endet sie am nächsten Tag erst nach Mittag, wird sie auf zwei Einträge verteilt: einen bis zum Ende des ersten Tages und einen ab 0 Uhr am zweiten Tag. An diesem zweiten Tag zeigt Google dann die speziellen Zeiten an und nicht die regulären. Für ein Lokal mit langer Silvesternacht und Neujahrsfrühstück ist das der Fall, der vorab geplant sein will.
Mehrere Standorte per Tabelle
Betriebsferien: sechs Tage oder länger
Bei Betriebsferien entscheidet die Dauer, welches Werkzeug im Profil passt. Spezielle Öffnungszeiten gelten laut Google auch dann, wenn ein Unternehmen maximal 6 Tage am Stück geschlossen bleibt (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Drei Tage Inventur im Januar oder die Tage zwischen den Feiertagen lassen sich damit abbilden, Tag für Tag mit dem Haken bei „Geschlossen“. Der Vorteil: Am ersten Arbeitstag danach zeigt das Profil von selbst wieder die reguläre Woche, ohne dass jemand daran denken muss.
Dauert die Schließung länger, sieht Google eine andere Kennzeichnung vor. Bleibt ein Unternehmen an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen oder für einen unbestimmten Zeitraum geschlossen, soll es als vorübergehend geschlossen gekennzeichnet werden (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Die Hilfeseite zum Schließen selbst zieht die Grenze einen Tag später: Erst bei mehr als sieben Tagen, in der Nebensaison oder auf unbestimmte Zeit gilt dort „Vorübergehend geschlossen“, bei maximal sieben Tagen dagegen die Sonderzeit (Google Unternehmensprofil-Hilfe).
Für die Praxis heißt das: Bis sechs Tage sind spezielle Öffnungszeiten eindeutig richtig, ab acht Tagen ist es die vorübergehende Schließung. Wer genau sieben Tage schließt, liegt zwischen zwei Hilfeseiten. Hier lohnt es sich, den Zeitraum bewusst zu wählen: Gibt es ohnehin einen Tag mit Notbesetzung oder verkürzter Annahme, wird er als verkürzter Tag eingetragen, und die Schließung am Stück bleibt bei sechs Tagen.
Zwei Beispiele aus dem Kalender 2026 machen den Unterschied greifbar. Ein Betrieb, der von Donnerstag, dem 24. Dezember, bis einschließlich Freitag, dem 1. Januar 2027, schließt, ist neun Kalendertage am Stück zu. Das fällt nach beiden Hilfeseiten unter „vorübergehend geschlossen“. Öffnet derselbe Betrieb dagegen an Heiligabend und Silvester verkürzt und schließt nur vom 25. bis zum 30. Dezember, sind das sechs Tage am Stück, den Sonntag mitgezählt. Das tragen spezielle Öffnungszeiten, und der 1. Januar wird als einzelner Feiertag bestätigt.
| Schließung am Stück | Eintrag im Profil (Google Unternehmensprofil-Hilfe) | Rückkehr zur regulären Woche |
|---|---|---|
| Einzelner Feiertag | Spezielle Öffnungszeit mit Haken bei „Geschlossen“ | Von selbst am Folgetag |
| 2 bis 6 Tage | Spezielle Öffnungszeiten für jeden Tag | Von selbst nach dem letzten Eintrag |
| Genau 7 Tage | Hilfeseiten widersprechen sich; Zeitraum möglichst eindeutig planen | Je nach gewähltem Weg |
| Mehr als 7 Tage, Nebensaison oder unbestimmt | „Vorübergehend geschlossen“ | Von Hand: wieder als geöffnet kennzeichnen |
Vorübergehend geschlossen: was Kunden sehen und wie es zurückgeht
Die Kennzeichnung „vorübergehend geschlossen“ erscheint auf Google Maps und in der Google-Suche (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wer nach dem Namen des Betriebs sucht, erkennt dadurch, dass er nur für eine gewisse Zeit nicht zur Verfügung steht, und macht sich nicht vergeblich auf den Weg. Gesetzt wird sie unter „Profil bearbeiten“ und „Öffnungszeiten“ über die Option „Vorübergehend geschlossen“.
Sie hat eine Nebenwirkung, die man kennen sollte: Bei allgemeinen Suchanfragen erscheinen vorübergehend geschlossene Unternehmen unter Umständen nach geöffneten (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wer in den Ferien nach einer Tischlerei in Hildesheim sucht, sieht also eher die Betriebe, die gerade arbeiten. Für die Dauer der Schließung ist das folgerichtig, und es ist ein Grund mehr, die Kennzeichnung nicht länger stehen zu lassen als nötig.
Genau das passiert leicht, denn die Kennzeichnung endet nicht von allein. Zurück geht es über dieselbe Stelle: Öffnungszeiten bearbeiten, „Geöffnet mit Angabe der Öffnungszeiten“ wählen, die Wochentage prüfen und speichern (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Am ersten Arbeitstag nach den Ferien ist viel aufzuholen, und das Profil steht selten oben auf der Liste. Ein fester Termin im Kalender, eine zuständige Person und ein kurzer Blick auf das Profil vom Smartphone aus erledigen das in wenigen Minuten. Wer dafür Zugriff auf das Profil braucht und wie Zugänge sauber verteilt werden, steht in unserem Beitrag zum Unternehmensprofil verifizieren und schützen.
Für Saisonbetriebe wie ein Eiscafé, einen Biergarten oder einen Hofladen mit Erntesaison sieht Google einen eigenen Weg vor: Als reguläre Öffnungszeiten gelten die der Saison, in der Nebensaison kann das Unternehmen als vorübergehend geschlossen gekennzeichnet werden, und bei der Wiedereröffnung werden die regulären Zeiten neu festgelegt (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Auch hier gilt: Der Wechsel geschieht nicht automatisch, er gehört in den Kalender.
Nicht „dauerhaft geschlossen“ wählen
Meldung und Beitrag: was nach der Änderung erscheint
Eine Änderung der Öffnungszeiten bleibt im Profil nicht unbemerkt. Google zeigt im Unternehmensprofil eine Meldung zu den aktualisierten Zeiten an, und auf Mobilgeräten bestätigt ein Beitrag auf dem Tab „Neuigkeiten“, dass die Öffnungszeiten geändert wurden (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Diesen Beitrag können Sie bearbeiten und um weitere Informationen ergänzen. Wer weder Meldung noch Beitrag sehen möchte, löscht den Beitrag einfach.
Für Betriebsferien ist der Beitrag eine Gelegenheit, die das reine Datum nicht bietet. Er kann sagen, ab wann der Betrieb wieder erreichbar ist, wie dringende Fälle in der Zwischenzeit laufen und bis wann Bestellungen vor der Pause noch angenommen werden. Ein Hinweis aus der Hilfe gehört dazu: Beiträge mit einer Telefonnummer in der Beschreibung werden unter Umständen abgelehnt, wenn nicht bestätigt werden kann, dass sie zu dem Unternehmen gehört, für das sie veröffentlicht werden (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Eine Notdienstnummer steht deshalb besser im Profil selbst oder auf der Website, auf die der Beitrag verlinkt.
- Zeitraum der Schließung mit Wochentagen, etwa „Freitag, 25. Dezember, bis Mittwoch, 30. Dezember“
- Erster Arbeitstag danach und die Zeiten an diesem Tag
- Wie dringende Anliegen in der Zwischenzeit ankommen, mit Verweis auf die Website statt Rufnummer im Text
- Bis wann Bestellungen, Termine oder Abholungen vor der Pause noch möglich sind
- Ein Button zur passenden Seite der Website, etwa Kontakt oder Terminbuchung
Eigene Beiträge lassen sich vorbereiten: Über „Diesen Beitrag planen“ wählen Sie Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Für einen Ferienhinweis passt der Beitragstyp „Aktuelles“. Dabei hilft eine Regel aus der Hilfe beim Aufräumen: Beiträge, die älter als sechs Monate sind, werden archiviert, sofern kein Zeitraum angegeben ist (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Ein Ferienhinweis ohne Zeitraum stünde im ungünstigen Fall also bis in den Sommer. Nach den Ferien wird er gelöscht oder durch einen aktuellen Beitrag ersetzt. Wie Beiträge grundsätzlich aufgebaut werden, zeigt unsere Anleitung zum Google-Unternehmensprofil optimieren.
Weitere Öffnungszeiten: Abholung, Lieferung, Mitnahme
Neben den regulären und speziellen Zeiten kennt das Profil eine dritte Ebene. Über „Weitere Öffnungszeiten“ geben Sie Zeiten für bestimmte Leistungen an, zum Beispiel Lieferung, Essen zum Mitnehmen, Drive-in und Abholung vor dem Laden (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Sie lassen sich erst anlegen, wenn die normalen Öffnungszeiten eingetragen sind, und sollen in der Regel eine Teilmenge davon sein. Jede Art wird separat angelegt, mit eigenen Tagen und Zeiten.
Im Herbst und Winter wird diese Ebene für viele Betriebe interessant. Eine Bäckerei, die vorbestellte Stollen an den Vormittagen vor Weihnachten ausgibt, ein Restaurant, das an den Adventswochenenden Menüs zum Mitnehmen anbietet, ein Getränkehandel mit Lieferservice für Feiern: Sie alle haben neben der Ladenöffnung eine zweite Zeit, die Kunden kennen müssen. Steht diese nur auf einem Aushang, rufen Interessenten trotzdem an oder kommen zur falschen Stunde.
Weitere Öffnungszeiten beschreiben eine wiederkehrende Woche mit eigenen Tagen und Zeiten. Für einen einzelnen abweichenden Tag bleibt die spezielle Öffnungszeit das Werkzeug. Wer beides kombiniert, prüft nach dem Speichern in der Profilansicht, ob für den Feiertag die richtige Zeit erscheint, und sieht sich das Profil dabei auf dem Smartphone an, so wie es Suchende unterwegs sehen. Für Händler und Gastronomen, bei denen Abhol- und Lieferzeiten dazugehören, zeigen unsere Seiten zum Webdesign für den Einzelhandel und zum Webdesign für die Gastronomie, wie Website und Profil dabei zusammenspielen.
Früh festlegen, im Voraus eintragen
Je früher die Termine feststehen, desto weniger Hektik im Dezember. Google weist selbst darauf hin, dass sich spezielle Öffnungszeiten für Feiertage im Voraus festlegen lassen (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Der Reformationstag kann also heute eingetragen werden, die Weihnachtstage und der Neujahrstag gleich mit. Was jetzt im Profil steht, muss im Dezember niemand mehr unter Zeitdruck nachtragen.
Bei Betriebsferien hängt der Zeitpunkt oft an der Abstimmung im Team. Besteht ein Betriebsrat, hat er bei der Aufstellung allgemeiner Urlaubsgrundsätze und des Urlaubsplans mitzubestimmen (§ 87 BetrVG). Das ist ein Grund, die Ferien früh zu klären. In kleineren Betrieben ohne Betriebsrat entscheidet meist die Inhaberin oder der Inhaber, und dann sollte das Datum nicht nur im Pausenraum hängen, sondern noch am selben Tag im Profil stehen.
Was im Profil steht, sollte sich auf der Website, auf dem Anrufbeantworter und in der Abwesenheitsnotiz wiederfinden. Wie eine Liste aller abweichenden Tage mit einer Spalte je Kanal aussieht, beschreibt unser Beitrag zum Weihnachtsgeschäft auf der Website. Wer Termine online vergibt, sperrt die Tage im selben Arbeitsgang im Buchungskalender, wie im Beitrag zur Online-Terminbuchung für lokale Betriebe beschrieben.
Auf der Website selbst lassen sich Sonderzeiten zusätzlich maschinenlesbar auszeichnen. Google beschreibt dafür in den strukturierten Daten für lokale Unternehmen die Properties validFrom und validThrough für abweichende Zeiträume; ein ganztägig geschlossener Tag wird mit opens und closes auf „00:00“ markiert (Google Search Central). Für die neun Ferientage aus dem Beispiel oben sähe der Ausschnitt so aus:
"openingHoursSpecification": {
"@type": "OpeningHoursSpecification",
"opens": "00:00",
"closes": "00:00",
"validFrom": "2026-12-24",
"validThrough": "2027-01-01"
}Wie solche Auszeichnungen in eine Website eingebunden und geprüft werden, steht im Beitrag zu Rich Snippets für lokale Betriebe. Die Auszeichnung ersetzt den Eintrag im Profil nicht, sie ergänzt ihn: Das Profil ist die Angabe, die Suchende auf der Karte und im Suchergebnis zuerst sehen.
Häufige Fehler bei Sonderzeiten
- Feiertag nicht bestätigt: Auch wenn der Betrieb am 31. Oktober ohnehin geschlossen hat, steht ohne Eintrag womöglich der Hinweis auf abweichende Zeiten im Profil.
- Dauerhaft statt vorübergehend geschlossen: Ein Klick an der falschen Stelle, und das Profil meldet eine Geschäftsaufgabe.
- Kennzeichnung vergessen: „Vorübergehend geschlossen“ bleibt stehen, bis jemand es zurücknimmt, auch wenn der Betrieb längst wieder arbeitet.
- Falsches Jahr: Wer im Dezember ein eigenes Datum anlegt, rutscht beim 1. Januar leicht ins laufende statt ins kommende Jahr.
- Leere Spalten im Bulk-Upload: Bei mehreren Standorten löschen leere Spalten mit Überschrift vorhandene Daten.
- Rufnummer im Beitrag: Ein Ferienhinweis mit Telefonnummer im Text kann abgelehnt werden; die Nummer gehört ins Profil.
- Aushang und Profil widersprechen sich: An der Tür hängt der neue Zettel, bei Google stehen noch die Zeiten vom Vorjahr.
Dieselben Fehler betreffen Verzeichnisse und Stadtportale, in denen Ihre Öffnungszeiten ebenfalls stehen. Wie sich diese Einträge einheitlich halten lassen, zeigt unser Beitrag zu konsistenten Firmeneinträgen in der Region. Der Aufwand ist überschaubar, wenn er einmal im Herbst gebündelt erledigt wird und nicht verteilt über den Dezember.
Fahrplan vom 19. Oktober bis Anfang Januar
Die Feiertage stehen fest, die Wochentage auch. Damit lässt sich die Pflege des Profils auf fünf kurze Termine verteilen.
- Diese Woche: Reformationstag am Samstag, 31. Oktober, als spezielle Öffnungszeit eintragen, geschlossen oder mit Feiertagszeit.
- Bis Mitte November: Betriebsferien und verkürzte Tage festlegen und entscheiden, ob spezielle Öffnungszeiten reichen oder der Betrieb als vorübergehend geschlossen gekennzeichnet wird.
- Anfang Dezember: 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie den 1. Januar 2027 eintragen, weitere Öffnungszeiten für Abholung oder Lieferung prüfen und einen Beitrag zu den Ferien vorbereiten.
- Am letzten Arbeitstag vor der Pause: bei längerer Schließung „vorübergehend geschlossen“ setzen und die Profilansicht auf dem Smartphone kontrollieren.
- Am ersten Arbeitstag danach: Kennzeichnung zurücknehmen, den Ferienbeitrag löschen oder ersetzen und die Zeiten für das neue Jahr prüfen.
Ein Profil, das an Feiertagen die richtige Zeit zeigt, beantwortet die Frage, bevor jemand vor der verschlossenen Tür steht.
Wer das nicht selbst im Blick behalten möchte, gibt es ab: Die Pflege von Öffnungs- und Sonderzeiten gehört zu unserer Betreuung des Google-Unternehmensprofils. Wir tragen Feiertage und Betriebsferien im Voraus ein, setzen und entfernen die Kennzeichnung bei längeren Schließungen und gleichen das Profil im Rahmen der Local-SEO-Betreuung mit Website und Verzeichnissen ab. Und wer in der Zeit vor den Feiertagen zusätzlich mit Anzeigen in der Umgebung sichtbar sein will, findet im Beitrag zu Google Ads für lokale Betriebe, wie die Standorteingrenzung das Budget auf das eigene Einzugsgebiet konzentriert.
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